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Was, ist schon wieder Weihnachten? Wer nimmt Oma? Gibt es wieder Kartoffelsalat? Die roten oder die violetten Kugeln? Alle Geschenke schon eingepackt? Bei den Weihnachtskarten auch niemanden vergessen?

Mit diesen 10 Tipps wird Ihr Weihnachten zu einem besinnlichen Fest:

1. Das Hauptproblem an Weihnachten: Die Erwartungen sind zu hoch, alles muss perfekt sein. Auch wenn die Familie sich den Rest des Jahres streitet, an Weihnachten ist Harmonie Pflicht. Versuchen Sie also den Druck von den Feiertagen zu nehmen und das ist im ersten Schritt bei sich selbst.

2. Nicht nur in Patchwork-Familien gibt es an Weihnachten ein Zeitproblem. Drei Feiertage reichen oft einfach nicht aus, um alle Verwandten zu besuchen. Sprechen Sie sich in der Familie frühzeitig ab und finden Sie Kompromisse. Was spricht zum Beispiel gegen einen dritten Weihnachtstag?!

3. Jeder Mensch hat eine genaue Vorstellung davon, wie Weihnachten „richtig“ gefeiert wird. Das fängt beim Essen an und hört bei der Musik auf. Versuchen Sie auf die Traditionen der anderen Rücksicht zu nehmen und schaffen Sie gemeinsame Rituale.

4. Weihnachten wird durch die Kinder zur reinen Geschenkeschlacht? Ihnen fehlt die Besinnlichkeit und Ruhe? Überlegen Sie sich Aktionen, die Ihre Kinder später mit Weihnachten verbinden. Zum Beispiel ein Kinobesuch mit einem Elternteil am 24., während der andere zu Hause alles vorbereiten kann. Oder ein gemütliches Frühstück mit der gesamten Familie in Mamas und Papas Bett, Kissenschlacht inklusive.

5. Sie haben Kinder in Ihrem Haus, die älter als zwölf Jahre sind? Entscheiden Sie, welche Aktivitäten Ihnen wirklich wichtig sind und bei welchen Sie auf Ihre Kinder verzichten können. Das verringert das Streitpotenzial und den Stressfaktor enorm.

6. Auch wenn Sie es gerne allen Recht machen möchten: Legen Sie die einzelnen Termine nicht zu eng, nehmen Sie sich kurze Auszeiten. So sind Sie und alle anderen entspannter.

7. Akzeptieren Sie die nervigen Angewohnheiten der anderen. Versuchen Sie sich schon vor der Begegnung darauf einzustellen, dass Ihr Onkel wieder genau die gleichen schlechten Witze machen wird, wie im letzten Jahr. Seinen Humor können Sie nicht ändern, Ihre Reaktion schon.

8. Sie müssen nicht das Essen kochen, Oma vom Bahnhof abholen, die Geschenke einpacken und den Baum schmücken?! Es lungern genug andere Familienmitglieder im Haus herum, die mithelfen können.

9. Ein ausgiebiger Spaziergang kann Wunder wirken: Durchatmen, den Kopf frei bekommen, nicht mehr eingesperrt zwischen Geschenken, Baum und der immer gleichen Weihnachts-CD. Nicht nur für Kinder ist Bewegung wichtig. Irgendwie muss der Festtagsbraten ja auch verdaut werden, um Platz für die Sahnetorte zu machen.

10. Seit Jahren sind Onkel Arno und Opa Rainer im Clinch. Warum, weiß keiner mehr so genau. Irgendwas mit einem Schlauchboot. Die beiden Streithähne sehen sich nur an Weihnachten und versuchen, sich gegenseitig zu ignorieren. Eine gute Idee. Denn die Feiertage sind nicht der Moment, um alte Konflikte zu lösen. Wirklich nicht. Machen Sie es wie Arno und Rainer und sagen Sie Ihren Eltern nicht gerade am Heiligabend, was Sie Ihrer Meinung nach alles falsch gemacht haben in den letzten 30 Jahren.

Quelle: Stern.de, Artikel: Zum Fest der Liebe,


Leipzig, den

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