Bildquelle: http://bit.ly/1CvVOsb

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Am 01.10.2014 beschloss der Bundestag den Gesetzesentwurf zur Mietpreisbremse. Dieser Entwurf wird nun erst dem Bundesrat und, nach Bestätigung dessen, der Länderkammer vorgelegt.
Die Mietpreisbremse soll dafür sorgen, dass der Wohnraum in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt für Familien mit geringem Einkommen bezahlbar bleibt. So darf die Miete bei einer Neuvermietung eines Objekts nur noch 10% über der gebietsüblichen Vergleichsmiete liegen. Jetzt liegen die Mieten bei Neuvermietungen schnell mal 30-40% darüber. Mit der Einführung der Mietpreisbremse soll auch verhindert werden, dass sich die sozialen Schichten zu sehr voneinander trennen und somit eine lagenspezifische Grenze zwischen Arm und Reich gezogen wird. Bisher können sich Geringverdienende weniger als 10% des Wohnungsangebotes leisten, da die Mieten zu hoch sind.
Sobald das Gesetz in Kraft tritt, kann jedes Bundesland die Gebiete benennen, bei denen die Mietpreisbremse angewandt werden soll. Diese unterliegen dann für maximal 5 Jahre dem Gesetzesbeschluss.
Da die Investitionsbereitschaft gefördert werden soll und man, um den langfristigen Anstieg der Mieten zu verhindern, neue Wohnungen braucht, sind Neubauten und Erstvermietungen nach umfassenden Modernisierungen von dem Gesetz ausgeschlossen.


Leipzig, den